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Chávez in Managua: Sandinistische Revolution muss zur Einheit der Völker beitragen    

Venezuelas Präsident Hugo Chávez war einer der Ehrengäste bei der Großkundgebung in Managua, mit der Nicaragua gestern den 28. Jahrestag der Sandinistischen Revolution gegen den Diktator Anastasio Somoza feierte. Gäste des sandinistischen Präsidenten Daniel Ortega waren auch die Präsidenten von Honduras, Manuel Zelaya, und Panamas, Martín Torrijos. 100.000 Menschen feierten unter den rot-schwarzen Fahnen der Sandinistischen Befreiungsfront sowie den Fahnen Venezuelas, Cubas und Boliviens den ersten 19. Juli, seit die FSLN wieder die Regierung in dem mittelamerikanischen Land übernommen hat.

Chávez richtete einen Aufruf zur Einheit als einzigem Weg zur Entwicklung und sozialer Gerechtigkeit an die Völker Lateinamerikas. Die Sandinistische Revolution müsse ihre Arme ausbreiten und im Prozess der Einheit der Völker Mittelamerikas und der Karibik voranschreiten, "wie auch die Bolivarische Revolution ihre Arme ausbreitet und dabei die Rhythmen und die Besonderheiten jedes Landes respektiert."

"Die Stunde der Einheit ist gekommen, die Stunde der Befreiung, die Stunde unserer Völker", rief er aus und unterstrich, das ständig vom Imperium bedrohte Volk Lateinamerikas habe keine Alternative zur Einheit, wenn es frei sein wolle.

Chávez hob die Bedeutung der Jugend für die Veränderungsprozesse in Lateinamerika hervor. Er rief die Jugendlichen auf, ihre Kraft für den Aufbau des Sozialismus einzusetzen, der der einzige Weg zur wirklichen Befreiung der Völker ist: "Bauen wir also den Sozialismus des XXI. Jahrhunderts auf!"

Die Frauen Nicaraguas erinnerte er an ihre bedeutende Rolle, die sie in den Veränderungsprozessen spielen müssen, vor allem wenn die Gesellschaft noch vom Kapitalismus beherrscht wird, das ein zutiefst machistisches System und dem Sozialismus entgegengesetzt sei, der die Gleichheit der Geschlechter anstrebt.

Chávez erinnerte sich in seiner Ansprache, wie er 1979 als junger Offizier mit seinen Kameraden still den Sieg der Sandinistischen Revolution gefeiert habe, voller Träume und Ideale von Gerechtigkeit. Heute seien diese Träume von Einheit und Gerechtigkeit die Herausforderung der lateinamerikanischen Bevölkerung: "500 Jahre Beherrschung, Armut und Rückständigkeit sind genug!"

 

 

 

 


   

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