| UNASUR |
| 01.09.2009 | |
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Abschlusserklärung des UNASUR-Gipfels weist Gewaltanwendung gegen territoriale Integrität der Region zurück
Die Präsidenten der Union Südamerikanischer Nationen (Unasur) bekräftigten auf dem Sondergipfel in Bariloche, Argentinien, erneut ihre Verpflichtung, „die Einmischung in die Souveränität der lateinamerikanischen Völker“ zu verhindern, und erklärten ihren Wunsch, die Region als Friedenszone zu stärken. Nachfolgend die Punkte der Unasur-Vereinbarung • Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten
1. Südamerika als Friedenszone stärken, wobei wir uns verpflichten, einen Mechanismus des gegenseitigen Vertrauens im Bereich der Verteidigung und Sicherheit aufzubauen, und unsere Entscheidung bekräftigen, auf Gewaltandrohung oder Gewaltanwendung gegen die territoriale Integrität eines anderen Unasur-Staates zu verzichten. 2. Erneut bekräftigen, dass die Präsenz ausländischer Streitkräfte mit ihren betreffenden Mitteln und eigenen Zielen die Souveränität und Integrität irgendeiner südamerikanischen Nation, und folglich den Frieden in der Region, nicht bedrohen kann.
Diese Mechanismen müssen die uneingeschränkten Prinzipien bezüglich der Souveränität, Integrität, territorialen Unverletzlichkeit und Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten der Staaten berücksichtigen. 4. Den Südamerikanischen Verteidigungsrat anweisen, den Text über die südamerikanische Strategie, Weißbuch des Kommandos der Luftmobilität, zu analysieren und eine Überprüfung der Situation an den Grenzen durchzuführen und dem Rat der Staats- und Regierungschefs eine abschließende Studie vorzulegen zum Zweck der Erwägung von zu verfolgenden Handlungskursen. 5. Den Südamerikanischen Rat zum Kampf gegen den Drogenhandel anweisen, dringend sein Statut und einen Aktionsplan zu erarbeiten, mit dem Ziel, eine südamerikanische Strategie für den Kampf gegen den Drogenhandel und für die Stärkung der Kooperation zwischen den Fachorganen unserer Länder zu definieren. Die Mehrheit der Präsidenten, die am Unasur-Gipfel teilnahmen, baten darum, den Wortlaut des Abkommens über militärische Zusammenarbeit zwischen Kolumbien und den USA kennenzulernen. Sie akzeptierten auch den Vorschlag, um ein Treffen mit dem US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama zu bitten. Der Präsident Kolumbiens, Álvaro Uribe, erklärte seinerseits, er wünsche, dass in den entscheidenden Punkten ausgedrückt wird, dass Kolumbien bereit ist, „die Präsenz von gewalttätigen Gruppen oder Terroristennetzwerken zurückzuweisen“. Dieses als ein unabhängiger entscheidender Punkt. |